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Erfrischend gelassen!

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Trucklife

Mario Huber steuert seinen MAN cool durch den Sommer.

„Immer cool bleiben!“ Drei Worte fassen das Arbeitscredo von Mario Huber perfekt zusammen. Dass es wieder Sommer wird, merkt der 31-jährige Fahrer bei „Brunnthaler Mineralbrunnen“ vor allem daran, dass der Verkehr um ihn herum hitziger wird. „Wenn die Sonne scheint, werden die Leute auf der Straße übermütiger, da muss man als Trucker Ruhe bewahren,“ begründet der gebürtige Schwabe seine im Job perfektionierte Gelassenheit.

Seit 10 Jahren fährt Mario für den Familienbrunnen aus Burgheim bei Ingolstadt Mineralwasser, Limonaden und Saftschorlen aus, fünf Tage die Woche, meist Richtung Süden in die Berge bis nach Sonthofen und Kempten im Allgäu. Den Lkw-Führerschein machte er bei der Bundeswehr, noch heute zeigt der ehemalige Zeitsoldat unterwegs fast militärische Nervenstärke. Dass die Temperaturen steigen, merkt er natürlich an seiner deutlich höheren Fracht. Die Getränke-Bestellungen können sich bei Hitze schon mal verdreifachen. Ansonsten lässt ihn der Sommer rein arbeitstechnisch kalt. Er sitzt komfortabel in der klimatisierten Fahrerkabine seines MAN TGS 26.500 und trinkt gelassen ein Schluck Mineralwasser mit Zitronengeschmack.

Wenn die Sonne scheint, werden die Leute auf der Straße übermütiger, da muss man als Trucker Ruhe bewahren.

Unterwegs in seinem Truck, das kann Mario eben bei jedem Wetter genießen. Sein Tipp für andere Fahrer: „Immer die Ruhe bewahren. Wenn’s stressig ist, und man macht noch mehr Stress, dann passiert meistens was. Es kommt, wie’s kommt und kann nur besser werden.“  Mit dieser Einstellung arbeitet es sich auch dann gut, wenn andere längst hitzefrei machen.

Ins Schwitzen kommt er am ehesten in der Ferienzeit. Dann steigen die Staus und der zähflüssige Verkehr auf seiner Route. Mario sitzt dann schon mal zwei Stunden früher hinterm Steuer – wird dafür aber gleich morgens mit traumhaften Sonnenaufgängen in den Bergen entschädigt.

Nicht nur deswegen ist die Arbeit für Brunnthaler noch immer sein Traumjob. Er genießt das Vertrauen seines Arbeitsgebers der ihm auf den Touren viel Spielraum lässt. „Sobald ich in meinen Lkw einsteige, bin ich mein eigener Chef. Klar: Ich fahr raus, ich muss die Ware abladen und den Lkw heimbringen. Aber wie ich meinen Arbeitstag gestalte, das bleibt mir überlassen.“ So kann es denn auch passieren, dass er an einem schönen Sommertag an den nächsten See steuert und hineinspringt. „An einem besonders heißen Tag musste ich im Allgäu Lenkzeitpause machen. Ich hatte die Wahl: entweder bei über 30 Grad in einem Café sitzen oder den nächsten Badesee ansteuern. Die Entscheidung war leicht. Ich habe den Lkw auf den Parkplatz abgestellt und habe mich in Boxershorts im kühlen Wasser des Lechsees treiben lassen.“ Mario ist eben Experte in Sachen Erfrischung.